Pressemitteilung 06.05.2025 – Eingetrübte Konjunktur in der Schweizer Haushaltgerätebranche mit kleiner Hoffnung auf Verbesserung

Zu Beginn des Jahres 2025 erlitt die Konjunktur der im Fachverband Elektroapparate für Haushalt und Gewerbe Schweiz FEA zusammenge-schlossenen Firmen einen Einbruch. Für das 2. Quartal 2025 ist eine leichte Erholung möglich.


Der Einbruch der Konjunktur im ersten Quartal 2025 der Haushaltgerätebranche fiel deutlicher aus als prognostiziert. Nur noch bei 29% (Vorquartal 44%) ist die Ertragslage gut, bei 58% (Vorquartal 52%) ist sie befriedigend und bei 13% (Vorquartal 4%) ist sie schlecht. Noch deutlicher zeigt sich der Abschwung beim Bestellungseingang. Dieser ist bei 25% (Vorquartal 52%) gut, bei 58% (Vorquartal 41%) befriedigend und bei 17% (Vorquartal 7%) schlecht. Weniger deutlich veränderten sich die Beschäfti-gungslage und der Auftragsbestand. Die Beschäftigungslage ist bei 46% (Vorquartal 44%) gut, bei 42% (Vorquartal 52%) befriedigend und bei 13% (Vorquartal 4%) schlecht. Der Auftragsbestand ist bei 38% (Vorquartal 44%) gut, bei 54% (Vorquartal 44%) befriedigend und bei 8% (Vorquartal 11%) schlecht.

Vorsichtiger Optimismus ist für das 2. Quartal 2025 angezeigt. Bei der Ertragslage erwarten 25% (Vorquartal 15%) eine Verbesserung, 63% (Vorquartal 70%) eine gleichbleibende Situation und 13% (Vorquartal 15%) eine Verschlechterung. Womöglich erholt sich die Ertragslage aufgrund der Kostentrends im Personalbereich bzw. der Entwicklung im Personalbestand. Dieser wird nur noch von 8% (Vorquartal 11%) als zunehmend prognostiziert. 71% (Vorquartal 85%) erwarten einen gleichbleiben-den und ganze 21% (Vorquartal 4%) einen sinkenden Personalbestand. Der Kosten-trend im Personalbereich wird von 25% (Vorquartal 48%) der Meldenden als stei-gend, von 67% (Vorquartal 52%) als gleichbleibend und von 8% (Vorquartal 0%) als sinkend bezeichnet. Kaum Veränderung ist hingegen bim Kostentrend im Materialbereich auszumachen. 17% (Vorquartal 15%) erwarten steigende, 79% (Vorquartal 81%) gleichbleibende und 4% (Vorquartal ebenfalls 4%) sinkende Kosteten. Exakt identisch werden Bestellungseingang und Auftragsbestand prognostiziert, wobei die Ausgangslage des Vorquartals unterschiedlich war. 25% erwarten eine Zunahme, 71% keine Veränderung und 4% eine Abnahme dieser Parameter. Keine Bewegung zeigt die Beschäftigungslage, welche von 96% (Vorquartal 100%) als gleichbleibend und von 4% als abnehmend erwartet wird. Die schwächelnde Konjunktur dürfte mit einer Zurückhaltung der Investoren und Zukunftssorgen von Konsumentinnen zusammenhängen. Der weitere Verlauf des Ukrainekrieges sowie Entwicklungen in der US-Zollpolitik dürften für globale als auch nationale Konjunkturentwicklungen massgeblich sein, wobei diesbezügliche Prognosen nicht möglich sind.




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